Naturabenteuer für Mensch & Hund

Ausrüstung für die Wandertour

Welche Ausrüstung benötige ich? Machen   wir   einen Ausflug   in   die   Natur,   so   neigen   wir   Menschen   oftmals   dazu   uns   für   den kleinen   Spaziergang   auszurüsten,   als   wollten   wir   den   Mount   Everest   bezwingen   oder   uns ein   halbes   Jahr   durch   Tropische   Wälder   im   Amazonasbecken   schlagen.   Während   wir unseren   Rucksack   packen,   wartet   der   Hund   ungeduldig   mit   seinem   "Ganzjahresanzug" und seiner Leine. Wollen   wir   eine   größere   Wanderung   mit   unserem   Hund   unternehmen,   sollten   wir   aber auch an die Ausrüstung für den Vierbeiner denken. Hier      möchte      ich      Ihnen      interessante      und      nützliche      bzw.      empfehlenswerte Ausrüstungsgegenstände für die Wandertour mit Hund vorstellen: Faltnapf Ist   man   im   Gebirge   unterwegs   braucht   der   Hund   gerade   bei   heißem Wetter   viel   Flüssigkeit.   Oftmals   kreuzt   man   zwar   Bäche   an   denen   der Hund   trinken   kann,   aber   lange   Strecken   ohne   Wasserquellen   sind auch   keine   Seltenheit.   Ein   Faltnapf   lässt   sich   gut   verstauen   und   sollte bei   längeren   Touren   immer   dabei   sein.   Soll   der   Hund   nur   daraus trinken,   empfehle   ich   einen   Napf   aus   wasserfestem   Gewebe.   Beim   Zelten,   wo   der   Hund auch   sein   Fresschen   bekommen   soll,   eignet   sich   auch   der   Hygiene   wegen   ein   Faltnapf aus Silikon. Brustgeschirr oder Tragesystem Hunde   sind   geschickte Tiere   und   werden   von   ihren   Instinkten   sehr   gut geleitet,    aber    im    Gebirge    gibt    es    oft    Situationen    an    Steilhängen, Felsstufen   oder   auf   Graten,   an   denen   man   den   Hund   sichern   möchte. Mit   einem   normalen   Halsband   würde   man   den   Hund   falls   er   einmal abrutschen     sollte     strangulieren.     Sicherer     ist     hier     schon     ein gepolstertes    Brustgeschirr    mit    Tragegriff.    Absolute    Sicherheit    gibt aber   nur   ein Tragesystem   mit   dem   z.B.   Rettungshunde   abgeseilt   werden,   diese   sind   aber sehr   teuer.   Damit   der   Hund   genügend   Freiraum   zum   klettern   hat,   nimmt   man   ein   stabile Leine von ca. 5 Meter Länge (Feldleine). Hundeschuhe Bei   langen   Touren   auf   Asphalt,   durch   Geröllfelder   mit   scharfkantigen Steinen     oder     im     eisigen     Schnee     schützen     Hundeschuhe     die empfindlichen    Pfoten    vor    Verletzungen.   Auf    dem    Markt    sind    sehr viele,   teils   billige   Produkte   vertreten   die   aber   zum   Wandern   nicht   sehr   gut   geeignet   sind. Selbst    ausprobiert    haben    wir    die    Hundeschuhe    von    RuffWear,    welche    auch    von Polizeihundestaffeln   eingesetzt   werden.   Diese   haben   eine   Feste   rutschsichere   Sohle   und sind   kurz   geschnitten.   Die   ersten   Schritte   sehen   meist   erst   einmal   tollpatschig   aus,   aber der Hund gewöhnt sich recht schnell an seine Schuhe. Hundemantel Wer    in    den    Bergen    unterwegs    war,    weis    dass    es    auch    im Hochsommer   in   alpinen   Höhen   sehr   windig   und   kalt   werden   kann. Hat   es   dazu   noch   geregnet,   kann   der   Hund   bei   Pausen   sehr   schnell auskühlen.   Auch   wenn   man   lange   Zeit   im   Regen   wandert,   empfiehlt   sich   ein   Mantel   für Hunde.   Dieser   sollte   wasserabweisend,   winddicht   und   atmungsaktiv   sein.   Genauso   wie eine gute Jacke für uns Menschen. Erste Hilfe - Set Beim   zusammenstellen   eines   Erste   Hilfe   -   Sets,   muss   auch   an   den Hund   gedacht   werden.   Im   Handel   gibt   es   Sets   die   speziell   auf   Hunde abgestimmt    sind,    man    kann    sich    aber    auch    selbst    die    nötigsten Dinge     zusammen     stellen.     Um     einen     Verband     herzustellen,     hierbei     haben     sich selbstklebende    Verbände    nützlich    erwiesen,    weil    sie    vom    Hund    nicht    so    schnell abgezupft    werden    können    und    gut    auch    an    den    Pfoten    halten.    Außerdem    sollte Desinfektions- und Schmerzmittel nicht fehlen.